Maschinenbau-Logistik: Wissen, was zu tun ist
Freitag den 27.02.2015

Von winzig bis ganz groß – die Teilekomplexität in der Logistik für den Maschinen- und Anlagebau ist extrem hoch. Kaum eine Sendung ist wie die andere.

Manche Teile sind so sperrig und schwer, dass sie nur mit dem Kran bewegt werden können. Andere wiederum sind klein und werden massenhaft benötigt, Schrauben zum Beispiel. In kaum einem anderen Bereich müssen so viele unterschied-liche Artikel zusammengeführt werden wie in der Maschinenbaulogistik. Zumal bei der Versorgung der Produktion selten Serienpakete geschnürt werden können – oft ist jeder Kommissionierungsvorgang einzeln zu betrachten. Da ist Erfahrung gefragt, nicht nur beim Warehousing, sondern auch beim Handling und dem sicheren Transport der Güter. Über die verfügt Wiedmann & Winz. „Wir beschäftigen uns seit langem mit diesem breiten Teilespektrum. Wir kennen die Branche und die besonderen Anforderungen der Maschinenbaulogistik“, sagt Dr. Andreas Bühler, der für den Bereich Logistik verantwortliche Geschäftsführer von Wiedmann & Winz. Bei Schwankungen in der Lieferkette werden die Flächen- und Personalkapazitäten flexibel angepasst.

Mit IT-Kompetenz immer auf dem Laufenden

Ein intelligentes IT-Management mit scannergestützter Lagerverwaltung sorgt dafür, dass der Kunde jederzeit über alle Bestände und Warenbewegungen informiert ist. Ob Raummaße oder Gewicht von Teilen: Alle logistisch relevanten Daten werden direkt in das IT-System des Kunden eingepflegt und auf dem neusten Stand gehalten. Auch hier hilft der breite Erfahrungshorizont des Logistik-Teams von Wiedmann & Winz, das über Jahre mit SAP-Systemen unterschiedlichster Kunden gearbeitet hat. Standardkennzahlen sorgen für zusätzliche Transparenz bezüglich der Logistikkosten und der logistischen Leistungsfähigkeit. Über die belegte Fläche pro Ladungsträger, transportierte Lademeter, die Anzahl der Picks in der Kommissionierung oder die Einhaltung des Lieferrhythmus wird regelmäßig berichtet. Um weltweit erfolgreich zu bleiben, müssen deutsche Maschinen- und Anlagebauer für kontinuierliche Effizienzsteigerungen sorgen. Die Logistik-Verantwortlichen haben dabei die spannende Aufgabe, dies im Einklang mit den Anforderungen aus Vertrieb, Entwicklungund Produktion zu tun.

Ständige Verbesserungen

Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, reichen Outsourcing-Projekte bei Wiedmann & Winz weit über die einfache Lagerhaltung oder die Übernahme einzelner Logistikprozesse hinaus. Mit dem Ziel, kontinuierliche Verbesserungen zu erreichen, übernehmen wir als Dienstleister die Verantwortung für komplette Logistikbereiche. Die gemeinsam mit dem Kunden entwickelten Konzepte werden nach erfolgreicher Umsetzung immer wieder auf den Prüfstand gestellt,die Prozesse laufend optimiert. So konnte Wiedmann & Winz nach dem Start eines Kanban-Konzeptes die Material- und Behälterumläufe eines Kunden deutlich verbessern. Der Füllgrad der Behälter wurde erhöht, die Verpackungsformen verschlankt, die gesamte werksinterne Logistik des Kunden spürbar entlastet. In einem anderen Projekt wurde die Lager- und Bestandsverwaltung für schnell- und langsamdrehende Umfänge optimiert, es entstand ein neues Lagerlayout. Die Reaktionszeiten der Produktionsversorgung konnten spürbar verkürzt, die Kosten gesenkt und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden.