Allgemeine Geschäftsbedingungen

Wie bereits mündlich besprochen, gilt als vereinbart, dass das von Ihnen eingesetzte Fahrpersonal eine gültige Arbeitsgenehmigung besitzt und im Original mit einer amtlich beglaubigten Übersetzung bzw. ein entsprechendes Negativattest mitführt. Desweiteren bestätigen Sie, dass Sie Inhaber aller erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen sind. Sollten Probleme in der Auftragsabwicklung auftreten, sind wir umgehend zu verständigen. Lademitteltausch hat, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, Zug um Zug zu erfolgen. Lademittelrückführung Ihrerseits erfolgt kostenlos an uns innerhalb zwei Wochen. Danach wird das geschuldete Leergut zzgl. einer Bearbeitungsgebühr i.H.v. 25,00€ in Rechnung gestellt. Diese wird bei einer verspäteten Rückgabe des Leerguts nicht mehr gutgeschrieben. Die Lieferpapiere (Orginal- Frachtbrief+ Orginal- Lieferscheine) sind innerhalb 5 Tage nach Entladung an uns zu senden. Sollten innerhalb dieser Frist die Papiere nicht eingehen, wird ein Frachtabzug von 40,00€ vollzogen. Für die Transportdurchführung gelten gesetzliche Bestimmungen nach Maßgabe des eingesetzten Fahrzeugs in Verbindung mit den für unsere Tätigkeit geltenden „Allgemeinen deutschen Spediteuerbedingungen (ADSp)“ in derzeit gültiger Fassung. Gemäß § 7a GüKG ist bei Transport ein gültiger Versicherungsschein mitzuführen oder mit der Bestätigung dieses Transportauftrags an uns zu faxen. Handelt es sich um einen internationalen Transport, gelten die Bestimmungen der CMR als vereinbart. Wir gehen davon aus, dass Sie ein CMR-versichertes Fahrzeug einsetzen. Spanngurte zur Ladungssicherung sind mitzuführen. Vereinbarter Gerichtsstand ist Geislingen. Alle Wartezeiten zum Be- oder Entladen sind im Frachtpreis enthalten! Dieser Transportauftrag ist auch ohne Gegenbestätigung bindend, wenn er nicht innerhalb einer Stunde nach Fax-Erhalt storniert wird. Die im Transportauftrag angegebene Lade-/Entladetermine sind, wenn nicht anders angegeben, Fixtermine und zwingend einzuhalten. Sollten die Lade-/Entladetermine ohne eine entsprechende Info (schriftliche Form) an uns nicht eingehalten werden, behalten wir uns vor Ihnen 20% der Fracht zu kürzen. Mindestens jedoch 150€ je Auftrag. Handelt es sich um einen Transportauftrag, bei welchem strenge Neutralität vorgeschrieben wurde, ist Diese zwingend einzuhalten. Bei Verletzung der Neutralität behalten wir uns vor, ihnen bis zu 30% der Fracht zu kürzen. Bei Stornierung des Laderaums am Ladetag werden wir einen geeigneten Ersatz stellen. Die Mehrkosten darüber gehen zu Ihren Lasten.
Zur korrekten Abrechnung benötigen wir Ihre finanzamtsbezogene Steuernummer.

Sie erhalten gegen Einsendung der Originallieferbelege eine Gutschrift.
Der Frachtführer verpflichtet sich durch die Durchführung dieses Transportes gegenüber Wiedmann & Winz Int. Spedition GmbH zum Kundenschutz, d.h. er unterläßt jede direkte oder indirekte Geschäftsbeziehung zu unserem Kunden für mindestens 12 Monate nach Beendigung der Zusammenarbeit. Bei Verletzung dieser Kundenschutzvereinbarung erklärt sich der Fachtführer bereit, den Wiedmann & Winz entstandenen Schaden zu ersetzen und darüber hinaus eine Vertragsstrafe von 125 000 EUR für jeden Einzelfall zu zahlen.

Unsere folgenden Qualitätsforderungen sind einzuhalten:

  1. Pünktlichkeit und Sorgfalt
  2. Technisch und optisch einwandfreier Zustand der Fahrzeuge
  3. Qualifiziertes und zuverlässiges Personal mit ausreichender Fahrpraxis und ggf. Gefahrgutbescheinigung
  4. Ladungssicherung durch ihr Fahrpersonal
  5. Schutz der Fracht gegen Beschädigung und Verschmutzung
  6. Beladung mit besenreiner, trockener, nagelfreier Ladefläche bzw. mit gereinigten Tanks
  7. Bordeigene, wiederverwendbare Ladungssicherungseinrichtungen
  8. Es sollten schadstoffarme, lärmreduzierte und energiesparende Fahrzeuge eingesetzt werden, die sicherheitstechnisch auf neustem Stand sind
  9. Der Auftragnehmer versichert, über die für den Transport erforderlichen Erlaubnisse und Berechtigungen nach §§ 3,6 GüKG n.F. (Erlaubnis, Eurolizenz, Drittlandgenehmigungen, CEMT-Genehmigungen) zu verfügen
  10. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, ausländische Fahrer aus Drittstaaten nur mit der erforderlichen Arbeitsgenehmigung einzusetzen. Er verpflichtet sich ferner, dafür Sorge zu tragen, dass das ausländische Fahrpersonal eine amtliche Bescheinigung mit einer amtlich beglaubigten Übersetzung in deutscher Sprache nach $ 7b Abs.1 Satz 2 GüKG n.F. besitzt und auf jeder Fahrt mitführt
  11. Der Auftragsnehmer verpflichtet sich, dem Auftraggeber alle mitzuführenden Dokumente bei Kontrollen durch den Auftraggeber auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen
  12. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Erteilung entsprechender genereller Weisungen an sein Personal
  13. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, diese Vorlagepflicht und die weiteren vorstehend bereits beschriebenen Pflichten in den Frachtvertrag mit ausführenden Frachtführern aufzunehmen und nur solche Frachtführer einzusetzen, die die Voraussetzungen des § 7 GüKG n.F. zuverlässig erfüllen.

Wir arbeiten ausschließlich auf Grundlage der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 – ADSp 2017 –. Hinweis: Die ADSp 2017 weichen in Ziffer 23 hinsichtlich des Haftungshöchstbetrages für Güterschäden (§ 431 HGB) vom Gesetz ab, indem sie die Haftung bei multimodalen Transporten unter Einschluss einer Seebeförderung und bei unbekanntem Schadenort auf 2 SZR/kg und im Übrigen die Regelhaftung von 8,33 SZR/kg zusätzlich auf 1,25 Millionen Euro je Schadenfall sowie 2,5 Millionen Euro je Schadenereignis, mindestens aber 2 SZR/kg, beschränken.