Neubau: Der Logistiker erweitert sein Logistik-Center Eislingen um 14.000 Stellplätze. Sichere Einlagerung von Gefahrgut möglich.

Wiedmann & Winz investiert am Standort Eislingen rund 10 Mio EUR in die Erweiterung und Renovierung seines Logistikzentrums. Damit wird der steigenden Nachfrage in der Kontraktlogistik Rechnung getragen.

Bereits seit dem Jahr 2000 hat Wiedmann & Winz in den Hallen der ehemaligen Papierfabrik Akkerlund & Rausing immer mehr Logistikprojekte auf einer Fläche von 20.000 m² für Kunden aus Industrie und Handel durchgeführt. 2012 konnte dann das gesamte, 3,8 ha große Areal erworben werden. Das wachsende Geschäft hat jetzt dazu geführt, dass auf einer Grundfläche von 5.000 Quadratmetern ein 18 Meter hoher Erweiterungsbau für 14.000 Stellplätze in Angriff genommen wurde. Analog
zur Logistik steigt bei Wiedmann & Winz aber auch das Auftragsvolumen im Bereich Spedition.

Neue Arbeitsplätze entstehen

In Eislingen erbringen schon heute über 100 Mitarbeiter ein breites Spektrum an logistischen Dienstleistungen für die Branchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau sowie Konsumgüter. Von der Qualitätsprüfung, Reinigung und Einlagerung von Automobil- und Maschinenkomponenten bis hin zur Kommissionierung von Kosmetikprodukten. Durch den Neubau kommen jetzt noch einmal 30 Arbeitsplätze dazu.

Sichere Einlagerung von Gefahrgütern

In dem neuen Hochregallager sollen neben Gütern für diese Branchen auch Gefahrgüter wie Farben oder Öle gelagert werden. Die Halle wird in verschiedene Brandabschnitte sowie spezielle Gefahrguträume aufgeteilt. Eine automatisch auslösende Löschanlage mit Decken- und zusätzlichen Regalsprinkleranlagen ist wichtiger Teil des ausgeklügelten Brandschutzkonzepts. In einigen Bereichen wird für brennbare Flüssigkeiten zusätzlich eine Gaswarnanlage sowie eine Löschanlage mit Schaumzumischung installiert. Eine Lüftungsanlage sorgt für den notwendigen Luftwechsel. Die Hallenböden werden besonders abgedichtet, die Löschwasserrückhaltung ausreichend dimensioniert. Für den Schutz des Grundwassers sorgen Sperren an den Zuläufen zur Kanalisation.

Weiterentwicklung der IT-Systeme

Schon vor zwei Jahren wurde ein neues Lagerverwaltungssystem eingeführt, das jetzt auch im Erweiterungsbau zum Einsatz kommt und die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften bei der Einlagerung von Gefahrgütern sicherstellt. Das neue System verfügt zudem über zahlreiche Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Kunden, insbesondere SAP, Infor und Navision, aber auch zu Webshop-Systemen.

Einzug im Juni 2019

Der erste Spatenstich ist bereits im Oktober 2018 erfolgt. Der Generalunternehmer Goldbeck wird das neue Gebäude an Wiedmann & Winz im Juni 2019 übergeben.

Umweltgerechte Bauweise

Neueste Energiestandards werden eingehalten. Dies betrifft die Wärmedämmung, aber auch die Beheizung mit einem BHKW und die Beleuchtung mit stromsparender LED-Technik. Schon heute produziert eine 750 kWh starke PV-Anlage umweltfreundlichen Strom. Dachflächen werden teilweise begrünt.

Renovierung des Bestands

Parallel zu dem Neubau wird das Bürogebäude auf den neuesten Stand gebracht. Die bestehenden Hallen bekommen zudem eine neue, energiesparende Heizung. Arbeitsbereiche werden wo erforderlich klimatisiert. Der Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter wird völlig neu gestaltet.

————————————————————————————————————

Wiedmann & Winz auf einen Blick

Wiedmann & Winz gehört heute zu den leistungsstärksten Logistikunternehmen Süddeutschlands. Mit elf Standorten im In- und Ausland, derzeit 60.000 qm Lager- und Logistikfläche und täglich 200 Fahrzeugen auf Europas Straßen. Die Gruppe erzielt mit Ihren 300 Mitarbeitern einen Umsatz von über 40 Millionen Euro im Jahr.
Unser Unternehmen wurde 1941 von Hugo Wiedmann in Bad Überkingen gegründet. Anfänglich wurde vor allem Mineralwasser transportiert. Mittlerweile führt mit Dr. Micha Lege und Dr. Andreas Bühler die dritte Generation das Familienunternehmen.
In Geislingen befinden sich der Verwaltungssitz und das Zentrum der Transportaktivitäten.

Ausbau der Gefahrgut-Kompetenz

Am Standort Eislingen können zukünftig Produkte der Gefahrgutklassen 2 (Aerosole), 3 (entzündbare Flüssigkeiten), 5 (oxidierende Stoffe), 6 (toxische Stoffe), 8 (ätzende Stoffe) sowie 10 – 13 (sonstige Gefahrgüter) unter Beachtung der Zusammenlagerungsvorschriften und Mengenbeschränkungen nach TRGS 510 eingelagert werden. Für entzündbare Flüssigkeiten stehen spezielle Gefahrguträume zur Verfügung. Zudem bestehen umfangreiche Einlagermöglichkeiten für wassergefährdende Stoffe (WGK I bis III).
Detaillierte Informationen gibt es hier!